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Sechs Menschen stehen an einem großen Anker vor dem Flensburger Schifffahrtsmuseum.

Kunst und Kolonialgeschichte...

Dyonna Potter ist zum ersten Mal in Europa.
Und es gefällt ihr sehr gut.
Flensburg erinnert sie an ihre Heimat in der Karibik.
Das sagt sie bei einem Gespräch mit der Presse an der Schiff-Brücke.
Die Sonne scheint und es weht ein frischer Wind.
Dyonna Potter ist Lehrerin auf St. Thomas.
St. Thomas ist eine von den US Virgin Islands.
Das ist Englisch für: Amerikanische Jungfern-Inseln.
Dort macht sie auch Kunst.

Dyonna Potter war mit einer Gruppe von Künstlern im Flensburger Schiff-Fahrts-Museum.
Sie war fast eine Woche dort zu Gast.
Die Künstler sind von einer Kunst-Stiftung.
Die Kunst-Stiftung heißt: 81C Arts in Charlotte Amalie.
Charlotte Amalie ist die Haupt-Stadt von den amerikanischen Jungfern-Inseln.

Die Kunst-Stiftung hilft Künstlern und zeigt ihre Kunst.
Sie lädt Schul-Klassen und Künstler ein.
Und sie macht den Austausch und Diskussionen möglich.

Gemeinsame Geschichte – gemeinsame Zukunft

Die Gäste aus der Karibik sind in Flensburg.
Das ist schon der Gegenbesuch.
Vor 10 Wochen waren 3 Menschen aus Flensburg in der Karibik.
Sie waren auf den Inseln St. Thomas und St. Croix.
Sie haben überlegt:
Wie können wir mit dem Museum zusammenarbeiten?
Das sagt Susanne Grigull.

Die Kultur-Stiftung vom Bund hilft bei dem Kennenlernen.
Die Kultur-Stiftung hat ein Programm.
Das Programm heißt: WAYS.
Das Museum in Flensburg und die Inseln haben eine gemeinsame Geschichte.
Früher gab es Kolonien in Flensburg und auf den Inseln.
Deshalb heißt das Projekt: shared history – common future.
Das ist Englisch.
Es heißt: gemeinsame Geschichte – gemeinsame Zukunft.

Finja Neubauer und Alexandra Berger waren mit dabei in der Karibik.
Finja Neubauer arbeitet im Bereich Bildung, Sport und Kultur.
Alexandra Berger arbeitet beim Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V.

Ziegelsteine kommen aus Flensburg

Susanne Grigull sagt:
Wir haben mit vielen Menschen gesprochen.
Susanne Grigull war vor 15 Jahren schon einmal auf den US Virgin Islands.
Sie sagt:
Die Flensburger Ziegel-Steine sind besonders.
Und die Möbel aus Mahagoni-Holz sind besonders.
Die Gäste aus der Karibik sehen auch viel Kunst im deutsch-dänischen Grenz-Land.
Und sie sehen die dänische Minderheit.

Flensburg war früher eine dänische Stadt.
Bis 1864 war Flensburg die drittgrößte Hafen-Stadt in Dänemark.
Deshalb durfte Flensburg mit den dänischen Kolonien in der Karibik handeln.
Die dänischen Kolonien waren:

  • St. Thomas
  • St. Croix
  • St. John.

Seit 1917 heißen die Inseln: US Virgin Islands.
Das ist das englische Wort für: Amerikanische Jungfern-Inseln.

Es gab ein Treffen im Flensburger Schiff-Fahrts-Museum.
Das Treffen war eine Presse-Konferenz.
Bei einer Presse-Konferenz treffen sich Journalisten.
Die Journalisten reden über ein bestimmtes Thema.
Bei der Presse-Konferenz hat man Bilder von dem letzten Treffen gezeigt.
Auf einem Bild sieht man das Geburts-Haus von Camille Pissarro in Charlotte Amalie.
Camille Pissarro ist ein berühmter Impressionist.
Impressionismus ist eine bestimmte Art von Kunst.
In dem Haus ist heute ein Bildungs-Zentrum für Kunst.
Das Bildungs-Zentrum heißt: 81C Arts.
81C Arts hat 3 Standorte.
Junge Menschen sollen dort mehr über Kunst lernen.

Guter Austausch

Die Gäste aus der Karibik finden die gemeinsame Geschichte wichtig.
Man sieht die Geschichte zum Beispiel an den dänischen Straßennamen.
Und man sieht sie an den alten Häusern.
Die Gäste finden den Austausch mit Flensburg toll.
Der Fotograf Zachary Zook sagt:
Der Austausch kann das Leben von jungen Künstlern und Künstlerinnen ändern.
Zachary Zook hat 201781C Arts gegründet.
Er ist auch Vorstands-Vorsitzender von 81C Arts.

Bis Ende November sieht man:
Welche Kunst-Projekte kann man machen?
Alle wollen die Kunst-Projekte.

Warum gibt es die Förderung?

Die Kultur-Stiftung des Bundes hat ein Programm.
Das Programm heißt: WAYS – Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften.
Das Programm hat einen Fonds.
Ein Fonds ist eine Menge Geld.
Der Fonds heißt: Anbahnung.
Der Fonds hilft bei Projekten.
Die Projekte sollen bis zu neuneinhalb Monate dauern.
Die Projekte sind für die Suche nach Partnern in anderen Ländern.
Die Partner sollen aus der Kunst kommen.
Man soll die Partner besser kennenlernen können.
Und man soll mit den Partnern reden können.
Dafür kann man in das andere Land fahren.
Man kann auch Workshops machen.
Dann kann man zusammen Ziele finden.
Und man kann zusammen arbeiten.

In der ersten Förderphase bekommen 58 Projekte Geld.
Die Projekte sind für die Recherche.
Recherche heißt:
Man sucht Infos zu einem Thema.
Die Projekte bekommen zusammen 1,46 Millionen Euro.

Sie können sich für den Fonds Anbahnung bewerben.
Dann können Sie sich auch für andere Fonds bewerben.
Die anderen Fonds heißen:

  • Fonds Fellows-At-Large
  • Fonds Tandem im Programm WAYS.

 

Gefördert im Programm WAYS von der Kultur-Stiftung des Bundes