Was Arbeit erzählt
Dialog & Austausch
Unsere Gesellschaft ist so vielfältig wie die Menschen, die in ihr leben. Dabei spielt Arbeit als Erfahrung in unser aller Leben eine entscheidende Rolle, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise. Arbeit steht oft im Mittelpunkt unseres eigenen Alltags und unserer Familienbiographien und hat die deutsche Geschichte geprägt. Gleichzeitig hat die Geschichte der Arbeit in unserem Land viele Gesichter, z. B. Lohnarbeit, Care-Arbeit, Zwangsarbeit oder die spezifischen Arbeitsbiographien in der DDR. Diese vielen Geschichten sind miteinander verflochten und prägen das Gedächtnis unserer Gesellschaft in hohem Maß.
Für unseren demokratischen Zusammenhalt ist die Wahrnehmung dieser Pluralität relevant. Mit der Veranstaltungsreihe möchte die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein die Geschichts- und Erinnerungskultur um verschiedene historische Erfahrungen erweitern. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird gefragt, welche Geschichten von Arbeit in unserer Gesellschaft erzählt werden und wie sie erinnert werden können, um ihr demokratieverstärkendes Potenzial zu diskutieren.
Die Gesprächsgäste
- Charlotte Haugg - Mitarbeiterin in der KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing
- Nelo Schmalen - Initiative Postkolonialer Stadtrundgang Flensburg
- Ute Diez - Bildende Künstlerin
Moderation
- Gün Tank - Autorin, Moderation, Rednerin und Kuratorin
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